Die drei wichtigsten Lustkiller im Bett

Die drei wichtigsten Lustkiller im Bett

Die drei wichtigsten Lustkiller im Bett

oder: warum Frauen so oft Migräne haben – Der Sex beginnt im Kopf – was für Männer bedingt zutrifft, ist für uns Frauen umso wahrer. Und während Männer sehr schnell auf Sex einstimmbar sind, durch erotische Reize, sexuelle Gedanken oder einfach durch eine Erektion morgens im Bett – brauchen wir Frauen länger,

um von unserem Alltagsgeschehen auf „Erotik“ umzuschalten – und dies ist einer der Gründe, warum Frauen mit fortschreitender Beziehung dazu neigen, lustlos zu werden.

Am Anfang ist eine Beziehung aufregend – durch die hohe gegenseitige Anziehung, die große Lust aufeinander und den Reiz des Neuen fällt es uns Frauen leicht, in den erotischen Modus zu wechseln. Daher ist der Sex anfangs auch immer aufregend, neu und heiß. Mit den Jahren verändert sich dies – der Alltag nimmt einen gefangen, und wir kopflastigen Frauen sind mit anderen Dingen wie Arbeit, Beruf und Kindern beschäftigt und brauchen einen anderen Anlauf, um auf sinnliche Gedanken und Gefühle zu kommen.

In der Regel sind es die Männer, die durch ihre männliche Energie den Sex initiieren müssen und sollten – und sie haben es in der Hand, Frauen so sinnliche Erfahrungen zu bescheren, dass sie mit Freude und Lust „ja“ sagen, statt sich lieber um so pragmatische Dinge wie die Steuererklärung zu kümmern.

Hier sind drei wesentliche Punkte, die das Liebesleben auch in langen Beziehung am Laufen halten:

•Seien Sie als Liebhaber nicht vorhersehbar

•Machen Sie aus Ihrem gesamten Alltag ein Vorspiel

•Bringen Sie Ihre Ejakulation und Ihren Orgasmus unter Kontrolle

Da jede Frau ihr ganz eigenes Geheimnis hat wie sie besonders gut zu erregen ist und Männer lernfähige Wesen sind, kristallisiert sich mit der Zeit ein Muster heraus, nachdem so ein Beischlaf abläuft. Vielleicht so:

Erst werden die Füsse auf dem Sofa massiert
Dann wandert die Hand Richtung Oberschenkel
Dann wird der BH aufgeknöpft, die Brust massiert
Dann wird geküsst
Der Slip ausgezogen und die Klitoris stimuliert bis Frau einen Orgasmus hat
und dann wird miteinander geschlafen bis er einen Orgasmus hat

Bevor Sie weiterlesen, überlegen Sie bitte kurz, ob Ihnen dieses oder ein ähnliches Muster bekannt vorkommt :-) und ob auch Sie dazu neigen, nach Schema F zu verfahren.

Was bei uns Frauen jetzt abläuft ist Folgendes:

Die Füsse werden massiert – ihr Gedanke ist: ok, er will mit mir Schlafen – habe ich gerade Lust? Gibt es etwas wichtigeres? Morgen muss die Große zum Zahnarzt und ich habe noch keinen gefunden der auf den Kleinen aufpasst…. (In der Zeit kann sie durchaus daliegen und Schnurren, aber ihre Gedanken sind ganz woanders!).  Und weil der Rest so vorhersehbar ist, vergeht irgendwann die Lust und das Einlassen – denn der Reiz des Neuen und die Überraschung sind völlig verloren gegangen. Und weil sie vielleicht nicht wirklich in Stimmung gekommen ist, aber auch nicht den Haussegen schief hängen lassen möchte, stöhnt sich vielleicht ein bisschen lauter wenn ihre Klitoris stimuliert wird und spielt einen Orgasmus vor. Und irgendwann windet sie sich statt dessen vom Sofa oder weist die weiter wandernde Hand ab, und nach mehrmaligen vergeblichen Versuchen Ihrerseits schläft der Sex bis auf wenige Male im Jahr völlig ein.

Was Frauen dagegen anregt ist folgendes: 

  • Sie gehen langsam vor und ändern dabei die Reihenfolge des bisher gewohnten, und sie nicht mehr weiß was als nächstes passiert und kann schneller umschalten
  • Sie initiieren Sex an öffentlichen Orten, wie Sie es vielleicht am Anfang Ihrer Beziehung gemacht haben
  • Sie schlafen nicht jedes mal miteinander, sondern hören nach ihrem Orgasmus auf
  • Sie sind zärtlich und massieren sie, ohne dass es immer im Sex endet
  • Sie schicken Ihr eine Email und bitten Sie, Ihnen eine ihrer erotischen Phantasien zu schicken


Verlagern Sie das Vorspiel in Ihren Alltag

Damit Frauen Sex wirklich genießen können, müssen Sie „Vorglühen“ und warm gelaufen sein. Statt dieses Vorglühen immer vor dem Beischlaf anzukurbeln, können Sie als Mann Ihre Frau den ganzen Tag mit kleinen Gesten, Taten und Worten anregen, so dass Sie immer wieder Ihre männliche Energie spürt und sich wohlig räkelt und mit der Zeit ganz wild auf „mehr“ wird. Frauen sind an und für sich sehr lustvoll – Mann muss nur verstehen, wie dies funktioniert.

Hier einige Ideen: 

  • schicken Sie ihr sms, in denen Sie sie an besonders aufregende gemeinsame Momente erinnern oder ihr sagen, was sie jetzt am liebsten täten wenn sie bei ihr wären – und gebrauchen sie hier deutlichere Worte als „Liebe machen“ oder „mit Dir schlafen“
  • Wenn Sie auf Geschäftsreise sind und miteinander telefonieren: Tun sie es am Abend, wenn die Kinder im Bett sind und erzählen Sie ihr, was sie jetzt alles am liebsten mit Ihr anstellen würden. Beschreiben Sie en detail, wie und wo sie sie anfassen würden, wie sie sich fühlen würde und was sie dann als nächstes machen würden. Verbieten Sie ihr dabei sich anzufassen, bis sie es ihr erlauben

Legen Sie sich ein Repertoire an Griffen zu, die sie sexuell anregen ohne dass es weiter geht. Dazu kann gehören:

•Ein fester Griff in ihre Haare,

•ein Biss in den Nacken

•ein harter Griff an den Po

•ein Schlag mit des flachen Hand auf Denselbigen

•sich von hinten an sie drücken und dabei vorne ihre Brust mit fester Hand umfassen…

Es sind archaische Griffe und Gesten, die das Animialische wecken und uns Frauen in Null-komma-nichts nicht mehr an die Steuererklärung denken lassen und uns stattdessen paarungsbereit werden lassen. Manch eine Frau und manch Mann muss dafür vielleicht wieder verlernen, was er als „politisch korrektes“ Verhalten erlernt und übernommen hat.

Wenn diese Griffe erst mal Bestandteil ihres Alltags geworden sind, kann auch ein Quickie über der Spüle durchaus wieder vorstellbar werden – und besser noch: von Frauenseite höchst erwünscht!

Bringen Sie Ihre Ejakulation und Ihren Orgasmus unter Kontrolle

Um ein guter Liebhaber zu sein, ist es absolut notwendig als Mann selber bestimmen zu können, ob und wann Sie kommen. Der Beischlaf kann dann nach Lust und Laune mal 1 Stunde und mal 2 Minuten dauern, und Sie zeigen, dass Sie die Macht über sich und im Bett haben. Sie könne auf Stimmungen und Situationen besser eingehen und erwecken nicht den Eindruck, bedürftig zu sein. Außerdem können Sie ihrer Frau auf diese Weise mehr Lust verschaffen – und sich natürlich auch – und den Penis als Massage-Zauberstab für die Vagina einsetzen. Darüber hinaus erweitert es ihr Repertoire an Tempo, Tiefe und Stäke wenn es um die Bewegungen des Beckens geht. Dann kann es mal sehr langsam und zärtlich sein bis hin zu absolut wild, animalisch und schnell. Und damit wird der Liebesakt als solcher auch wieder: nicht vorhersehbar!

Zwei Techniken, um den Orgasmus zu kontrollieren haben wir im letzten Blogbeitrag vorgestellt – und weitere werden folgen.

Und wenn Sie auch nur diese drei hier beschriebenen Dinge ändert, wird sich ihr Liebesleben um einiges verbessern. Denn wir Frauen sind im Grunde genommen süchtig nach den wirklich guten Liebhabern die uns zeigen, dass sie wirklich gute Liebhaberinnen sind.

Clea Nuss-Troles

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