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Lingam Massage

...ist eine besondere Form der Berührung des männlichen Intimbereiches.

Anders als bei der Masturbation oder beim gegenseitigen Liebesspiel gibt es bei der Lingam-Massage viele Varianten der Berührung. Ziel ist es nicht, besonders schnell einen Orgasmus zu erreichen, sondern die Steigerung der sexuellen Energie auszukosten. Der Aufbau der Spannung entsteht zum Teil durch wechselnde Tempi: langsame Bewegungen wechseln sich mit schnellen Sequenzen ab und steigern durch den Überraschungsmoment sowohl die Empfindungsfähigkeit wie die Spannung. Außerdem wechseln sich gleitende, drückende, schraubende, mal feste, mal zärtliche Berührungen ab. Hoden, Damm und auf Wunsch die Prostata werden in die Lingammassage immer wieder mit einbezogen. Ausstreichenende Bewegungen über den ganzen Körper sorgen dafür, dass sich die aufgebaute Energie im gesamten Körper verteilt, was sich häufig mit Wohläußerungen und tiefem Durchatmen bemerkbar macht.

Auf Wunsch kann mit der Zeit bei der Lingam Massage auch eine vertiefte Atemtechnik erlernt werden, die die Genussfähigkeit und das Auskosten noch um ein vielfaches steigert und Spannungen im Körper abbaut. Unter dem Heilungsaspekt kann die Lingam Massage auch begleitend zu anderen therapeutischen Massnahmen sehr erfolgreich bei vorzeitigem Samenerguss oder Erektionsstörungen eingesetzt werden. Sie ist auch für Männer nach Prostataoperationen geeignet.

Diese nicht fordernde, sondern auf den gleitenden Genuss hin ausgerichtete Lingamassage kann völlig neue Sensationen und Empfindungen im männlichen Körper hervorrufen. Am Ende steht meistens der Höhepunkt, was aber nicht sein muss falls die Energie einfach eine andere ist. Manchmal ist die empfangene Zärtlichkeit wichtiger als der erreichte Orgasmus.

Nicht die alleinige Erreichung des Höhepunktes ist hier das Ziel, sondern auch die Auskostung des Weges dorthin. So wie bei einem 5-Gänge-Menü nicht nur im Vordergrund steht satt zu werden...

 

 

Das Linga oder Lingam (Sanskrit) ist das − zumeist anikonische − Symbol der Hindu-Gottheit Shiva. Hindus sehen im Lingam nicht nur die schöpferische, sondern ebenso die erhaltende und zerstörende Kraft Shivas.

Ursprung und Bedeutung 

Nach einer Legende zum Ursprung des Lingam entbrannte unter den Hindu Hauptgöttern heftiger Streit um die Frage, wer von ihnen der Höchste sei; da erschien eine riesige Feuersäule am Himmel. Brahma flog in Gestalt einer Wildgans in die Luft, um das obere Ende auszumachen, Vishnu tauchte mit gleicher Absicht in Ebergestalt in die Tiefen des Meeres hinab; beide erreichten jedoch ihr Ziel nicht. Da nahm die Säule plötzlich Gestalt an und öffnete sich: In ihr erschien Shiva und alle Götter huldigten ihm als höchstem Gott.

Die Wissenschaft assoziiert den Shiva-Linga gewöhnlich mit der männlichen Schöpferkraft Shivas und interpretiert ihn als Symbol des Phallus; im westlichen Neotantra wird der Begriff sogar synonym zu „Penis“ gebraucht.

Allerdings ist unter Religionswissenschaftlern umstritten, ob hier nicht eher die Symbolik eines vor-hinduistischen Steinkultes hineinwirkt, der Linga also nicht in erster Linie ein Phallus, sondern eben ein Stein ist.

Zwar steht in einigen tantrischen Richtungen des Hinduismus die Elternschaft des Göttlichen, die damit verbundene Schöpferkaft und so auch Sexualität an zentraler Stelle. Jedoch verehren gläubige Hindus ein Linga normalerweise nicht im Bewusstsein, Shivas erigierten Penis vor sich zu haben: Shivaitische Schriften betonen immer wieder die Formlosigkeit des Göttlichen und daher wird Shiva von seinen Gläubigen selten in anthropomorpher Form, sondern hauptsächlich in seinem Emblem, so die wörtliche Übersetzung für Linga, verehrt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lingam

 

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