Quantcast

Tantra-Massagen

Tantra-Massagen - Ein Tabu?

 

Tantra-Massagen erfordern Mut, doch wer über seinen eigenen Schatten springt, wird mit einem unvergesslichen Erlebnis belohnt.

Tantra-Massagen sind eine besondere Form der Selbstliebe

 

die mit Egoismus oder gar Fremdgehen nichts zu tun hat. Die meisten Menschen buchen Tantra-Massagen heimlich, weil sie glauben, dass keiner sie verstehen wird. Die Folge davon ist, dass Deutschland ein führendes Land auf dem Gebiet der Tantra-Massagen geworden ist, mit weit über 100 seriösen Tantra-Instituten - doch offiziell geht keiner hin.

Eigentlich schade finden wir bei Amalaya®. Denn es gibt kaum eine schönere Art, seinen Körper auf eine sinnliche Art und Weise zu entdecken und zu spüren wie bei der Tantra-Massage, wie jede Zelle wieder lebendig wird. Hier wird ganz praktisch erfahrbar, dass wir aus mehr bestehen als Kopf und Verstand und dass wir im Grunde genommen als ganze Gesellschaft hungrig nach Berührung und Verbundenheit sind. Doch wer würde das schon zugeben. Oder?

Die ein oder anderen beginnen ganz zaghaft, in ihrem Bekannten- oder Freundeskreis über Tantra-Massagen zu reden und stellen fest: Die Welt dreht sich weiter! Nach Verwunderung, kommt manchmal Bewunderung, Akzeptanz und oft sogar ein Verstehen. Doch auch dieser Schritt erfordert Mut und viele haben Angst, auf Ablehnung zu stoßen und ihre Partnerschaft oder Freundschaften zu gefährden. Zu unrecht, glauben wir.

Mich hat diese zwiespältige Einstellung zu Tantra-Massagen

 

dazu bewogen zu beleuchten, worin das Tabu eigentlich genau liegt. Vor allem, da wir in einem Zeitalter leben, wo Nacktheit angeblich kein Tabu mehr ist, wie die vielen entblößten Brüste in der Werbung und die blühende Porno-Industrie suggerieren. Was dabei außer Acht gelassen wird ist, dass diese gezeigte Nacktheit völlig losgelöst ist von Intimität. Sie ist ent-persönlicht und berührt uns deshalb nicht wirklich. Dass sie eine suggerierte Freiheit darstellt, die uns im Inneren noch lange nicht erreicht hat, zeigt sich spätestens dann, wenn der Begriff „Tantra-Massage“ in den Raum geworfen wird und jeder sein festes Urteil darüber schon längst gefällt hat: Da zwei Menschen sich während einer Tantra-Massage unbekleidet begegnen, ist doch ganz klar, wo das endet und welche Bedeutung es hat.

Tantra-Massagen sind vergnügunssteuerpflichtig

 

Diesem Urteil hat auch das Verwaltungsgericht Stuttgart gefolgt, dass Ende letzten Jahres den Streit darum, ob Tantra-Institute Vergnügungssteuer zu zahlen haben, mit einem deutlichen „ja“ beantwortet hat. Damit fällt auch offiziell die Tantra-Massage unter „sexuelle Dienstleistungen gegen Entgelt“ und wird klar dem Rotlicht-Milieu zugeordnet. Nicht jede Stadt erhebt diese Steuer in gleicher Weise, doch da die Finanzen überall knapper werden ist recht klar, wohin die Entwicklung gehen wird. Tantra-Massagen haben u.a. auch deshalb ihren Preis, weil die Abgaben hoch sind. Um klare Zahlen zu nennen: Knappe 10.000,- € im Jahr fließen an die Stadt Tönisvorst durch unseren Betrieb. Viele Tantramasseurinnen arbeiten deshalb in eigener kleiner Praxis und können ihre Preise anders kalkulieren. Wir bei Amalaya haben uns jedoch klar dafür entschieden, in einem Team zu arbeiten und eine Institution zu werden, die Tantramassagen und sexuelle Aufklärung voran bringt. Wir möchten uns zeigen, mit dem was wir sind und bisher erreicht haben, doch diese Transparenz bringt nicht immer nur Vorteile mit sich.

Werden Tantra-Massagen gesellschaftsfähig?


Wir sind der festen Überzeugung, dass Tantra-Massagen in naher Zukunft gesellschaftfähig werden und vielleicht sogar, wie Yoga und Pilates, von den Krankenkassen bezuschusst werden.

Die Gesellschaft steht vor dem massiven Problem, dass immer mehr Menschen schlicht weg erschöpft sind von dem Leben, welches sie führen. Krankenkassen und Betriebe schlagen Alarm, weil die Fehlzeiten sich betriebswirtschaflich bemerkbar machen. Wie immer, wenn es ans Geld geht, beginnt man umzudenken und stellt fest: Die Menschen lassen sich nicht weiter funktionalisieren. Die Seele schlägt Alarm. Eigentlich müssten man die vielfältigen Symptome differenziert betrachten, denn nicht jeder der erschöpft ist, hat ein Burn-Out Syndrom. Aber zumindest gibt es inzwischen einen Begriff, der allgemein akzeptiert wird wenn man sich selbst und der Umwelt eingesteht: Ich kann so nicht mehr weiter machen.

Tantra-Massagen sind ein Weg, um mit sich wieder in Kontakt zu kommen

 

in einer Welt, die aus ständiger Ablenkung besteht und uns das Fühlen und Spüren immer mehr erschwert. Sie machen manchen vielleicht deshalb Angst, weil sie nah sind und ihre Wirkung „unter die Haut“ geht. Allein die Tatsache, die Kleidung abzulegen und sich so zu zeigen wie Gott einen geschaffen hat, fällt nicht jedem leicht. Zumindest Frauen wissen, wovon ich rede.

Im Idealfall bringen Tantra-Massagen einen Menschen wieder in Kontakt mit seiner eigenen Spiritualität, welche nicht zu verwechseln ist mit Glauben oder Religionszugehörigkeit. Tantramassagen sind einfach ein Hilfsmittel, um den Draht zu seiner inneren Weisheit wieder her zustellen und die Verbindung zum Körper zu stabilisieren.

Vielleicht sind Tantra-Massagen vielen genau deshalb so suspekt, weil sie den Einzelnen wieder mit den Kräften verbinden, über die man ihn am meisten kontrollieren kann: Seine Sexualität und seine Spiritualität.

Ich glaube, dass viele deshalb zur Tantramassage kommen

 

weil es wie eine Oase wirkt in ihrem Leben, an der sie ihre Reserven auftanken, um der fragmentarischen Welt Draussen wieder begegnen zu können. Sie spüren in dem Moment, dass sie geliebt werden so wie sie sind, und damit wird eine ganz tiefe Sehnsucht gestillt und ihre eigene Selbstliebe beginnt wieder aufzublühen.

Noch schöner fände ich allerdings, wenn das tantrische Prinzip auch Einzug halten würde in die Partnerschaften und Schlafzimmer.

Es würde einfach bedeuten, dass man sich intime Momente schafft in denen wirkliche Begegnung stattfindet. Momente, die aus Zuhören und Wahrnehmen bestehen würden, sei es in Form von Worten oder von körperlichen Signalen. Sie könnten sehr vielfältig und sinnlich aussehen und müssten nicht immer im Koitus enden.

Diese tantrischen Momente wären einfach bunt wie das Leben selbst.

Tantra-Massagen sind also kein Ersatz für Partnerschaften und guten Sex

 

sie sind eine Ergänzung des eigenen Erfahrungsbereiches, eine Selbstentdeckungreise und wirken oft tief in Inneren heilend für eine gute Beziehung zu sich selbst, auf der alle anderen Beziehungen positiv aufbauen können.

Tantra-Massagen bringen Balance ins Leben

 

Vielleicht werden Tantra-Massagen irgendwann so selbstverständlich, wie der Gang zum Osteopathen oder Heilpraktiker.


Clea Nuss-Troles

Wegbeschreibungen zur Tantra Massage: Aachen | Duisburg | Düsseldorf | Düsseldorf Flughafen | Essen | Köln | Kempen | Kerpen | Krefeld | Maastricht | Mönchengladbach | Mülheim/Ruhr | Moers | Neuss | Oberhausen | Roermond | Venlo | Viersen | Willich | Wuppertal
Web Analytics