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Wissenswertes

Ihre Grenzen werden zu jeder Zeit respektiert. Sie bestimmen bis wo die Massage und die Berührung gehen und können immer eine Veränderung wünschen. Sie sind verantwortlich dafür kund zu tun, wenn Ihnen etwas nicht gefallen sollte. Wir arbeiten sensibel und mit Vorsicht, Gedankenlesen gehört noch nicht zu unseren Fähigkeiten. Laute des Wohlbefindens und Seufzer sind erlaubt und erleichtern uns das Massieren da Sie damit signalisieren, dass die Berührung sich für Sie gut anfühlt.

Darf ich selber berühren?

Oft entsteht in der Massage das Bedürfnis selber auch zu berühren. Das ist verständlich und nicht ungewöhnlich und entsteht aus dem Bedürfnis heraus, einen gegenseitigen Kontakt herzustellen. Ob dies bei uns möglich ist, lässt sich nicht mit einem einfachen "ja" oder "nein" beantworten. Wenn wir Sie massieren, geschieht dies ganz ohne eigene Interessen und mit viel Einfühlungsvermögen und Beobachtung um Ihnen das zu schenken, was Sie in diesem Moment nährt und Ihnen Freude macht. Unsere volle Aufmerksamkeit liegt also bei Ihnen. Eine Berührung am eigenen Körper kann diesen Fluss des Gebens unterbrechen und unter Umständen stören. Es geht also darum, diesen feinen Mittelweg zu finden zwischen "ja, Kontakt ist erwünscht" und dabei im Fluss der Massage zu bleiben. Was wir fast immer selber anregen ist der Kontakt über das Handauflegen an ganz bestimmten Stellen in der Massage, eben da wo es passend ist. So fühlt man sich beispielsweise während der Intimmassage deutlich verbundener, wenn die eigenen Hände auf den Beinen oder Oberschenkeln des Gebenden ruhen. Manchmal ist auch ein ganz langsames, sachtes und zärtliches Streicheln möglich. Dies entsteht jedoch aus der Energie der Massage heraus und kann nicht im Vorfeld besprochen oder zugesichert werden. Es kommt jedoch auch vor, dass wir als Menschen einfach aus einem Mangel heraus das Bedürfnis haben den anderen zu berühren, weil wir schon so lange keine fremde Haut gespürt haben und unsere Sehnsucht danach riesig ist. Die Energie die damit einher gehen kann ist jedoch nicht mehr aufmerksam und gebend, sondern ich würde sie am ehesten als eine Form von "Gier" beschreiben - und diese hat in einer Tantramassage nichts zu suchen. Wenn Sie den aufrichtigen Wunsch haben, selber die sensible und aufmerksame Berührung zu erlernen oder zu verfeinern, so finden Sie bei unseren qualifizierten Mitarbeitern immer ein offenes Ohr. Vor allem unser Arrangement "Nehmen und Geben" zielt darauf ab, Ihnen spezifische Grundkenntnisse einer achtsamen, tantrischen Berührung näher zu bringen. Die Grenzen der Masseurin und des Masseurs sind in jedem Fall zu wahren und werden auch deutlich vermittelt. Sollte es hier zu Überschreitungen des Gewollten kommen, erlauben wir uns die Massage abzubrechen. 

Ein paar Worte zur Atmung

Wir alle neigen dazu im Alltag oft unbewusst die Luft anzuhalten, in Streßsituationen flach zu atmen und uns ungenügend mit Sauerstoff zu versorgen.  Auch haben wir generell nur wenige Gelegenheiten mal tief durchzuatmen – im rein physischen wie auch im übertragenen Sinne. 

Die Folge sind flache Atemmuster oder reine Brust- statt Bauchatmung, ein vermindertes Wahrnehmen von Gefühlen und auf Dauer Verspannungen und Blockierungen die sich auch körperlich bemerkbar machen. 
Für mich ist das Bild der Gefühlsknoten ein sehr einprägendes: Gefühle stauen sich an, bleiben eher im Verborgenen und brechen dann –unkontrolliert – hervor wenn der passende auslösende Reiz gesetzt wird. Affekthaftes statt überlegtes Handeln bricht sich Bahn.

Die Tantramassage ist eine Einladung wieder tief Luft zu schöpfen und Durchzuatmen. Gleichzeitig entsteht durch einen tieferen und verlängerten Atemrhythmus ein stärkeres Empfinden der sexuellen Energie, die aufgebaut wird. 

Dadurch wird es mit der Zeit möglich, ein sehr hohes Erregungsniveau für lange Zeit zu halten ohne vom Orgasmus überrannt zu werden. 

Außerdem sorgt eine tiefe Atmung in Kombination mit den ausstreichenden Berührungen für direkten und sofort wahrnehmbaren Stressabbau, der sich nachhaltig positiv auf den Körper und die Psyche auswirkt. Gefühle und Empfindungen kommen wieder in Fluss, das Wohlbefinden vergrößert sich. Um jahrelang erlernte Atemmuster zu verändern braucht es  allerdings mehr als eine Tantra-Sitzung. 

Wir regen Sie durch unseren eigenen Atem zum vertieften Durchatmen an - korrigieren aber nicht verbal um den Ablauf der Massage nicht zu stören.  Möchten Sie bei einer Massage einmal den Fokus ganz bewusst auf die Atmung lenken, dann thematisieren Sie das bitte im Vorgespräch. Gerade bei wiederholten Massgen ist dies wunderbar möglich.

Ansonsten sind Lautäußerungen jedweder Art, vom leisen Stöhnen bis zum richtig laut werden, durchaus erwünscht und willkommen und sind außerdem ein wichtiger Wegweiser für den Menschen, der Sie berührt. Jedes noch so kleine Atmen oder Seufzen zeugt von Ihrem Wohlbefinden und ermöglicht es uns, noch mehr auf Ihre Bedürfnisse einzugehen - trauen Sie sich!

Was auch passieren kann

Es ist möglich, dass durch die Massage auch andere Gefühle als nur Lust und Entspannung entstehen. Manchmal kommt es zu Trauer- oder Glücksgefühlen die die Tränen fließen lassen. Das ist normal, nicht beängstigend und muss auch nicht erklärt werden.

Einfach nur Sein zu dürfen, mit allen Gefühlen die zu spüren sind, ist ein Effekt der Massage der erwünscht ist. Sich hinterher freier und lebendiger zu fühlen und sich wieder mehr zu spüren sind angenehme Begleiterscheinungen. 

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